Ungewöhnliche Hotelkonzepte
17. Januar 2012 | Veröffentlicht unter Allgemein
Als Hoteltesterin lernt man die ungewöhnlichsten Hotelkonzepte kennen, die manchmal besonders schön, häufig aber auch zum Davonlaufen sind. Da gab es z.B. ein Hotel, in dem jedes Zimmer komplett anders und total verrückt designt wurde. In einigen Zimmern hingen Möbel verkehrt herum von der Decke, sodass Bett etc. in den Boden eingelassen wurden, Räume waren komplett grün oder braun, waren wir ein Gefängnis gestaltet oder rosa-rot mit Herzform-Bett für Liebespärchen. Fühlt man sich darin wohl? Manchmal ist das Einfachste noch das Beste, vor allem auch aufgrund des Preises. Zudem: Wer will morgens schon aufwachen und sich fragen, wo er ist und diese Frage frühestens beim Öffnen des Plissees beantworten können?
Besonders schön fand ich die Apartments eines Hotels in Leipzig, die bestens für Langzeitaufenthalte abgestimmt waren. Man findet sie online unter http://www.living-hotels.de/wohnen-auf-zeit-leipzig.html. Praktisch an den Apartments ist, dass sie über eine Küche verfügen, sodass man sich selbst verpflegen kann und sich schnell wie zu Hause fühlt. Unterstützt wird dies durch private Dinge, wie Bilder an den Wänden oder persönlicher Bettwäsche, mit denen man die Räume individuell gestalten kann. Gerade bei längeren Geschäftsreisen, Praktika oder Urlauben schafft man sich hier eine Entspannungsoase mit mehr Persönlichkeit als in einem Hotel. Man übernachtet günstiger und muss auch auf einigen Komfort und Service nicht verzichten, da die Räume immer gereinigt werden, die Wäsche gewaschen wird und man früh auf Wunsch auch frische Brötchen geliefert bekommt. Teils haben diese Zusatzdienste einen Aufpreis, wogegen ich jedoch nichts einzuwenden hatte, da jeder frei bei seiner Entscheidung ist. Man kann seinen Drucker und Toner Brother MFC mitbringen und sich so einrichten, wie man möchte. Natürlich haben auch Hotels auf einem Boot, auf dem Dach oder an sonstigen ausgefallenen Locations in besonderem Design ihren Reiz. Doch richtig wohl fühlt man sich letztendlich doch nur dort, wo man sich fast wie zu Hause fühlt.
